Dokumentanalyse
Die KI merkt sich große Mengen von PDFs oder Office-Daten und Fragen zum Inhalt können gestellt werden.
Unternehmen entdecken zunehmend das Potenzial großer Sprachmodelle, doch viele zögern sensible Daten in externe Cloud-Dienste zu geben. Genau hier setzen wir an, der lokale Betrieb von KI. Mit Lösungen wie Ollama oder LM Studio lassen sich leistungsfähige Sprachmodelle direkt auf der eigenen Infrastruktur betreiben.
Der größte Vorteil liegt im Datenschutz! Unternehmensdaten, interne Dokumente oder vertrauliche Kommunikation verlassen zu keinem Zeitpunkt das eigene Netzwerk. Gerade in regulierten Branchen oder im Mittelstand ist das ein entscheidender Faktor, um Compliance-Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig moderne KI-Infrastruktur zu nutzen.
Unternehmen profitieren von maximaler Kontrolle und Flexibilität. Modelle können individuell angepasst, Datenquellen gezielt integriert und Prozesse exakt auf die eigenen Anforderungen abgestimmt werden – ohne Abhängigkeit von externen APIs oder Preismodellen. Gleichzeitig ermöglicht der lokale Betrieb konstante Performance ohne Latenz durch Internetverbindungen sowie volle Transparenz über Kosten und Ressourcen.
Einer der Hauptvorteile ist, dass die Daten den Server oder Rechner nicht verlassen. Die meisten Tools funktionieren nach der Implementierung des Modells komplett ohne Internetverbindung.
Die KI merkt sich große Mengen von PDFs oder Office-Daten und Fragen zum Inhalt können gestellt werden.
Ein Large Language Model generiert und versteht menschliche Sprache, indem es Muster in großen Textmengen erkennt und darauf basierend Antworten erstellt.
Eine Bildgenerierungs-KI erstellt neue Bilder aus Textbeschreibungen, indem sie gelernte Muster anwendet.
Der Einstieg ist einfacher als gedacht. Tools wie Ollama, LM Studio oder ComfyUI bieten eine benutzerfreundliche Umgebung, um KI schnell einzusetzen.
In professionellen KI-Anwendungen entscheidet der konkrete Einsatzzweck über die passende Hardware. Sobald Sie große Mengen unstrukturierter Daten wie Bilder, Videos oder freien Text verarbeiten, führt an GPU-Servern in vielen Fällen fast kein Weg mehr vorbei.
| VRAM Grafikkarte | Prozessor | Arbeitsspeicher | Datenträger | Netzwerk |
| Bestimmt Modellgröße & Geschwindigkeit | Verarbeitung & System-Performance | Große Modelle & Kontext | Schnelles Laden großer Modelle | Relevant bei mehreren Nutzern |
Vier Grafikkarten mit 6x HotSwap oder zwei Grafikkarten mit 12x Wechselrahmen
Für hohe KI-Performance ist nicht allein die GPU entscheidend, sondern das Zusammenspiel der gesamten Systemarchitektur. Besonders die Anbindung zwischen Prozessor und Grafikeinheit ist ein kritischer Faktor: Eine ausreichend schnelle Anbindung zwischen CPU und GPU hilft dabei, datenintensive Workloads effizient zu verarbeiten und vermeidbare Engpässe zu reduzieren.
Bevor Daten auf der GPU verarbeitet werden, werden sie zunächst im System-RAM bereitgestellt und anschließend an den Grafikspeicher übergeben. Deshalb sind moderne Plattformen mit PCIe 5.0 und schnellem DDR5-Arbeitsspeicher ein entscheidender Vorteil. Sie sorgen für hohe Bandbreiten, reduzieren Latenzen und halten den Datenfluss zwischen CPU, RAM und GPU konstant auf hohem Niveau. Technologien für den direkten Zugriff auf den VRAM der Grafikkarte beschleunigen die Kommunikation zusätzlich und steigern die Effizienz bei anspruchsvollen KI-Workloads.
So entsteht eine leistungsstarke Plattform, die Wartezeiten minimiert, den Datentransfer optimiert und das volle Potenzial moderner GPU-Server ausschöpft.
Sie möchten ein LLM lokal in Ihrer eigenen Infrastruktur betreiben? Dann ist der verfügbare VRAM einer der wichtigsten Faktoren. Viele der bekanntesten leistungsstarken Modelle sind Closed Source, für den lokalen Einsatz stehen jedoch häufig leistungsstarke Open-Weight-Alternativen zur Verfügung. Als Faustregel gilt: Je mehr Milliarden Parameter ein Modell besitzt, desto mehr VRAM wird benötigt.
| KI-Familie | Parameter | VRAM-Bedarf |
| Qwen 3.5 | 32B | 20 – 30 GB |
| Llama 4 | 70B | 42 - 67 GB |
| GPT-oss | 120B | 72 - 115 GB |
| MiniMax-M2.5 | 229B | 140 - 190 GB |
| Mistral-3-Large, DeepSeek V3/R1 | 675B | 400 - 650 GB |
Diese Techniken reduzieren die Genauigkeit der Modellgewichte minimal, verringern den Speicherbedarf aber massiv. Ein 4-Bit-Modell bietet oft das beste Verhältnis zwischen Leistung und Speicherbedarf. Für niedrige Fehlertoleranz ungeeignet.
mit drei NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell
Je mehr Text ein Modell gleichzeitig verarbeiten und im Kontext behalten soll, desto mehr VRAM wird in der Regel für das Kontextfenster beziehungsweise den sogenannten Key-Value-Cache benötigt.
Beispiel: ein Buch analysieren Das Kontextfenster muss groß genug sein um den gesamten Inhalt aufzunehmen und zu merken. Für ein Buch mit rund 500 Seiten können dafür etwa 166.000 bis 250.000 Tokens erforderlich sein. So kann dieser zusätzliche Speicherbedarf im Bereich von 10 bis 20 GB VRAM liegen.
Leistungsfähige Hardware ist die Grundlage, doch erst die richtige Software ermöglicht einen effizienten und komfortablen Betrieb von KI-Modellen. Moderne Interfaces vereinfachen Installation, Verwaltung und Nutzung erheblich. Deshalb haben wir für Sie Lösungen ausgewählt, die sich für den lokalen Server-Betrieb besonders gut eignen.
Fokus: Maximaler Durchsatz durch PagedAttention und effiziente VRAM-Verwaltung.
Vorteil: Vollständig lokal betreibbar und mit einer API ausgestattet, die sich eng an den OpenAI-Standard anlehnt.
Einsatz: Ideal für Unternehmen, in denen viele Nutzer gleichzeitig auf große Modelle zugreifen.
Fokus: Maximale Einfachheit bei Installation, Betrieb und Nutzung.
Vorteil: Weniger technische Hürden, saubere API und ein schneller Weg von der Einrichtung bis zum produktiven Einsatz.
Einsatz: Geeignet für Prototyping, interne Anwendungen und kleinere Teams mit hohem Anspruch an Bedienkomfort und Geschwindigkeit.
Fokus: Schlankes Open-Source Server-Framework
Vorteil: Dank OpenAI-kompatibler API können bestehende Workflows einfach migriert werden. Stark optimiert auf Quantisierungsformate, die sogar auf günstiger Consumer-Hardware laufen.
Einsatz: Für den Air-Gapped-Betrieb (komplett offline) optimiert. Daten werden als binäre Datei oder Docker-Container geladen.
KI-Workstation für lokale Modelle unter ihrem Schreibtisch
Auch wenn kein Server-Raum im Unternehmen zur Verfügung steht, sind kleinere KI-Modell-Versionen jederzeit möglich. Sollen Llama, Mistral oder Gemma lokal auf eurem Desktop betreiben werden, sind vor allem die Hardware-Ressourcen und die Wahl der richtigen Software entscheidend.
Mit modernen KI-Interfaces setzen Sie lokale KI-Modelle deutlich einfacher um. Einige Lösungen sind so aufgebaut, dass Sie auch ohne Programmierkenntnisse schnell starten und arbeiten können.
Ermöglicht den einfachen Test, Einsatz und die Verwaltung lokaler Sprachmodelle.
Interface: Chat-ähnlich (wie ChatGPT), schnelle Einarbeitung.
Vorteil: Integrierte Modellsuche, VRAM-Hinweise und Nutzung als lokaler Server.
Verbindet lokale Sprachmodelle mit Dokumenten-Workflows für Wissensabfragen aus eigenen Dateien.
Interface: Workspace-basiert, thematische Strukturierung von Inhalten.
Vorteil: Drag-and-Drop für Dokumente, KI bezieht Inhalte in Antworten ein, lokal und datenschutzfreundlich.
Eignet sich ideal für Bild- und Videogenerierung (z. B. mit Stable Diffusion) und die Integration von Sprachmodellen in komplexe Abläufe.
Interface: Node-basiert, Funktionen werden visuell zu logischen Ketten verknüpft.
Vorteil: Automatisiert kreative Prozesse und verbindet Einzelschritte, z. B. für Prompt-Optimierung oder Bildbeschreibung.
Ob eine GPU erforderlich ist, hängt in diesen Szenarien vor allem von der Datenmenge, der Komplexität der Aufgaben und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer ab. Je höher die Last im praktischen Einsatz ausfällt, desto eher empfiehlt sich GPU-Beschleunigung.
Echtzeit-Videoanalyse Für die Analyse von Videodaten in Echtzeit ist GPU-Leistung in vielen Szenarien die sinnvollere Grundlage, insbesondere bei hohen Bildraten, mehreren parallelen Streams oder komplexeren Modellen. Auch beim Training von KI-Modellen für Objekterkennung oder Bildklassifizierung sorgt GPU-Beschleunigung dafür, dass aus sehr langen Rechenläufen praxistaugliche Trainingszeiten werden.
Bei der Umwandlung von Sprache in Text oder von Text in Sprache profitieren Sie mit einer GPU von deutlich höheren Verarbeitungsgeschwindigkeiten. Das macht sich besonders dann bemerkbar, wenn Sie mit größeren Datenmengen arbeiten, Echtzeitanforderungen abdecken oder mehrere Anfragen gleichzeitig verarbeiten möchten.
Bei Reinforcement Learning verbessert ein Modell seine Entscheidungen durch kontinuierliches Ausprobieren, direktes Feedback und schrittweise Optimierung. Damit Sie solche rechenintensiven Trainingsprozesse effizient umsetzen können, bietet GPU-Beschleunigung die entscheidende Grundlage für leistungsfähige und praxistaugliche Ergebnisse.
Wenn Sie KI-Modelle selbst trainieren möchten, brauchen Sie eine Infrastruktur, die auf maximale Rechenleistung ausgelegt ist. Denn beim Training werden große Datenmengen verarbeitet und unzählige Modellanpassungen in kurzer Zeit berechnet. Genau dafür sind leistungsstarke GPU-Systeme mit hohem Grafikspeicher ausgelegt. Der spätere Einsatz eines fertigen Modells ist deutlich genügsamer, weil keine aufwendigen Lernprozesse mehr stattfinden, sondern vorhandene Strukturen nur noch genutzt werden. Deshalb reicht für viele Anwendungen im laufenden Betrieb bereits ein solider GPU-Server aus, während das Training selbst deutlich höhere Anforderungen stellt.
Training versus Inferenz | ||
Inferenz (Benutzen) | Training (Anlernen) | |
VRAM | Niedrig bis moderat | hoher Speicherbedarf pro GPU |
Präzision | Quantisiert reicht | BF16 / FP32 zwingend |
GPU-Anzahl | Oft genügen 1 bis 4 GPUs | GPU-Server-Cluster empfohlen |
Leistung | Kurzfristige Lastspitzen | Dauerhafte hohe Last über längere Zeiträume |

CORETO Aktiengesellschaft ist Hersteller leistungsspezifischer Server und Workstations.
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